Publikationen von Harald Schweizer - thematisch sortiert

Nachfolgend wird die Zugehörigkeit der Veröffentlichungen oder internen Illustrationen einzelner Fragestellungen zu den thematischen Schwerpunkten des Arbeitsbereichs erläutert (manche Publikation ist mehrfach einschlägig) [im Aufbau!].
Sofern das Manuskript selber zur Verfügung gestellt wird, ist zu beachten, daß der Seitenumbruch bisweilen nicht mit dem der Veröffentlichung übereinstimmt.
Die genaue bibliographische Angabe bzw. der Stand des Publikationsprojekts ist der separaten Liste zu entnehmen.

  1. Hermeneutik, Methodik, Systemtheorie


    Klärung des theoretischen Hintergrundes der nachfolgenden empirischen Arbeit am Text.
  2. Konstituierung des Textes


    Vorbereitung des Textes für die nachfolgende Beschreibung. Umfaßt das, was traditionell unter "Editionsphilologie" verstanden wird, einschließlich von Differenzierungen (Trennung von Text-/Literar-/Redaktionskritik) und Präzisierungen (Textsegmentierung). Die Vorschläge dazu sind in der Literatur oft nicht einhellig. Die in unserem Arbeitsbereich praktizierten Unterscheidungen und Schritte haben sich schon vielfältig und in umfangreichen Studien bewährt.
  3. (Ausdrucks-) Syntax


    Erste Stufe des Analysedreischritts: In schroffem Gegensatz zum traditionellen Verständnis wird Syntax hier als bloße Beschreibung der Ausdrucksseite verstanden, ohne jede Berücksichtigung von Bedeutungsaspekten. Arbeitsfelder: Morphologie, textintern, textintern (Intertextualität).
  4. Semantik


    Zweite Stufe des Analysedreischritts: Bedeutungsbeschreibung unter zwei Restriktionen: (a) Beschränkung auf einzelne Äußerungseinheiten (= Satz); (b) es wird das möglichst wörtliche Verständnis beschrieben (also auch bei stilistischen Figuren).

  5. Pragmatik


    Dritte Stufe des Analysedreischritts: Sukzessive werden die Restriktionen der Semantik abgebaut: der Zusammenhang der Äußerungseinheiten im Text wird beschrieben; durch kritisches Befragen der Semantik kommt die zweite, gemeinte Sinnebene in den Blick.
  6. Zweite Naivität, Essay


    Nach Ricoeur (vgl. Verweis in "Biblische Texte verstehen" - Kap. 2, 1986) steht am Schluß der wissenschaftlichen Deskription das Verlassen des metasprachlichen Instrumentariums, die Rückkehr zum Text. In einfacher Sprache wird formuliert, wie sich der Text nach der wissenschaftlichen Analyse präsentiert. Die Form des Essays hat sich dabei schon mehrfach bewährt.
 
 
Startseite  |  letzte Aktualisierung: 6. Mai 2011