Harald Schweizer
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Literarischer Wahnwitz

- warum dogmatische Sprache unverständlich ist

Harald Schweizer

Es handelt sich um die Ausgangsfassung (also vor redaktioneller Bearbeitung) von Essays zum Sprachverständnis des "römischen Weltkatechismus". Die ersten drei wurden am 13. Juli 2003 in SWR 2 (12.05-12.30) gesendet.

Einen Katechismus als Exempel für praktische Sprachkritik zu nehmen, ist abseitig und aktuell zugleich. Abseitig, weil mit Recht gefragt werden kann, wer denn dieses Buch lese. Viele sind es - trotz hoher Auflage - sicher nicht. Aktuell, weil darin eine Religionsinstitution verbindlich dokumentiert, welcher Geist in ihr herrscht. Um diesen zu erkennen, kann man sie beim eigenen Wort nehmen.

Insofern kann, wer sich der Institution verbunden fühlt, selbst prüfen, ob er sich in diesem Geist wiedererkennt. Viel von praktischem kirchlichem Verhalten, ihren rechtlichen Strukturen wird von diesem Grundlagendokument her verständlich. Allerdings zeigt sich, dass da eine Rationalität am Werk ist, die von einem anderen Stern stammt und hier eher krank macht als weiterhilft.

N. B. - kleine Reverenz an Immanuel Kant (200. Todesjahr in 2004): Kant schüttelte im Lauf seines Lebens die pietistische Erziehung seiner Jugend ab. Im Alter äusserte er: "Ich verstehe den Katechismus nicht, verstand ihn aber ehdem".

N. B. - keine Reverenz jedoch solch vielgelobten Theologen gegenüber wie Ratzinger, Kasper, Schönborn: ihr Denken ist geeignet, Menschen lebensuntauglich zu machen.

Einzelessays

Einstieg

Dogmatische Hilfen zur Bibel-Lektüre?

Katechismus als Ansammlung von Themen-Türmen

Was ist Wahrheit?

Schwindelerregende Argumentationen

"Glauben" - wie vollzieht sich das?

Literatur

(Wer sprachkritische Anmerkungen zur Rede Papst Ratzingers in Regensburg, 2006, nachlesen möchte, klicke hier.

Startseite  |  letzte Aktualisierung: 14. September 2010